


Ob Müllquiz, Glücksrad mit Umweltfragen oder Bio-Leckereien – das und noch viel mehr konnten große wie kleine Gäste beim diesjährigen nachhaltigen Hoffest erleben und genießen. Letztere kamen in Scharen mit ihren Eltern im Schlepptau auf den Parkplatz gegenüber der AOK-Filiale und hatten richtig Spaß. „Es waren sehr viele Kinder da, genau wie ältere Menschen. Das ist gewollt und freut uns“, betont Sabine Schöbel, Koordinatorin des Stadtleben Ellener Hof und Mitorganisatorin der Veranstaltung. Den Jüngeren wurde mit Hüpfburg, Torwand-Schießen, Dosen werfen, Malen und weiterem einiges an Unterhaltung geboten. Gleiches galt für die erwachsenen Besucherinnen und Besucher. Sie konnten selbst gemachte Produkte wie Honig und Keramik erstehen, sich unter Anleitung einen Einkaufsbeutel nähen oder entspannt lateinamerikanischer Live-Musik lauschen sowie den Figuren des Maskentheaters Trottellumme zuschauen.



„Es ist immer eine besondere Atmosphäre auf dem Hoffest. Man trifft Nachbarn und Menschen aus dem Stadtteil, kommt ins Gespräch. Das bringt einander näher“, findet Astrid Thomsen von der Baugemeinschaft Casa Colorida, die mit einem Flohmarkt-Stand vertreten war. Dort konnte man zwei Jugendliche antreffen, die erst vor zwei Wochen mit ihrer Familie auf das Gelände gezogen sind. Wie es ihnen gefällt? „Toll“, sagen Lenya und ihr Bruder Carl „und so ein Fest ist gut, um andere vor Ort kennen zu lernen.“


Beste Laune herrschte auch am Stand der Hühnergruppe im Stadtleben Ellener Hof. Zwar ließ hier die mobile Stromversorgung ab und an zu wünschen übrig, doch das tat der Stimmung am Waffeleisen keinen Abbruch. „Wir haben süße und herzhafte Waffeln mit Kräutern aus dem Gemeinschaftsgarten im Angebot. Alles aus Bio-Produkten und den Eiern unserer glücklichen Hühner“, erklärte das Verkaufsquartett. Kulinarisch hatte das Hoffest noch mehr zu bieten, nämlich Bratwurst – auch veggy – , indisches Curry, erfrischendes Eis oder Kaffee und Kuchen. „Da war für jede und jeden etwas dabei. Alle Köstlichkeiten wurden auf Mehrweggeschirr ausgegeben, um Abfall zu vermeiden“, berichtet Sabine Schöbel und ergänzt: „Viele Kooperationspartner aus unserem Quartier haben Mitmachaktionen angeboten oder sich präsentiert. Ein Dankeschön an alle, die den Tag zu etwas Besonderem gemacht haben!


