Manchmal braucht es gar nicht viel, um Menschen zusammenzubringen: ein paar gedeckte Tische, selbstgebackene Kekse, nette Gespräche – und einen Zauberkünstler, der Jung und Alt gleichermaßen zum Staunen bringt. Genau das war beim Tag der Nachbarschaft am 29. Mai in der Kultur-Aula des Stadtleben Ellener Hof zu erleben.
Organisiert von der Gruppe „In Nachbarschaft leben“, wurde die Aula ab 14 Uhr zum Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Quartier sowie Nutzerinnen und Nutzern der Angebote vor Ort. Für Kaffee, Tee und Wasser war gesorgt, zudem ließen die Gäste mit ihren mitgebrachten Leckereien ein abwechslungsreiches Buffet entstehen. Von Kuchen und herzhaftem Gebäck bis hin zu frischem Obst war für jeden Geschmack etwas dabei.


Während sich die Erwachsenen bereits angeregt austauschten, ließen die Kinder zunächst noch auf sich warten. Doch pünktlich nach Schul- und Kitaschluss füllte sich die Aula auch mit ihrem Lachen. Sehr zur Freude von Zauberkünstler Tim Jantzen, der für seine Show tatkräftige Unterstützung aus dem Publikum benötigte. Zwar erschienen weder Kaninchen noch Tauben auf der Bühne, doch verschwundene Tücher, verblüffende Kartentricks und viele kleine Wunder sorgten für große Augen und begeistertes Staunen. Neben magischer Unterhaltung gab es auch interessante Impulse für den Alltag. Am Stand des Klimaquartiers Ellener Hof luden Mareile Timm und ihre Kollegin vom BUND Bremen zu einem Klimaschutzquiz ein. Passend zum nachhaltigen Ansatz der Veranstaltung warteten umweltfreundliche Preise wie Bücher aus zweiter Hand und Samen für eine insektenfreundliche Blühwiese auf die Teilnehmenden.



Bis 17 Uhr wurden auf dem Tag der Nachbarschaft neue Bekanntschaften geschlossen und alte vertieft – ganz im Sinne eines lebendigen Miteinanders. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging das Programm am Abend sogar noch weiter: In der KuBar sorgte Live-Musik für einen stimmungsvollen Ausklang. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung“, resümieren Lisa Eidens und Nicole Ehnert von der Gruppe „In Nachbarschaft leben“. Ein Fazit, dem sich wohl alle Besucherinnen und Besucher anschließen dürften.

„Es war eine rundum gelungene Veranstaltung“, resümieren Lisa Eidens und Nicole Ehnert von der Gruppe „In Nachbarschaft leben“. Ein Fazit, dem sich wohl alle Besucherinnen und Besucher anschließen dürften.