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Offiziell eröffnet

Bremens erste Wohnanlage für Auszubildende ist in Betrieb gegangen – und zwar im Stadtleben Ellener Hof. Damit wurde ein Meilenstein für berufliche Bildung und zur Unterstützung von Azubis bei der Wohnungssuche gesetzt. Grund genug für Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, dem Holzbau an der Ludwig-Roselius-Straße einen Besuch abzustatten.

Anlässlich der offiziellen Einweihung am 30. Oktober durchschnitt sie mit André Vater, Vorstand der Bremer Heimstiftung und Kuratoriumsmitglied von Bauherr und Betreiber Maribondo da Floresta, ein symbolisches Band.

Beide erfuhren bei einem Rundgang durch den fünfgeschossigen Neubau: Alle 66 Wohnplätze in insgesamt 54 möblierten Einzel- und Zweierappartements mit Küche sind durch die Ausbildungsgesellschaft Bremen (ABiG) vergeben.

Die Vergabe erfolgte nach einem gewichteten Losverfahren. 80 Prozent der Plätze gingen direkt an Auszubildende, 20 Prozent an Unternehmen in Form eines Belegrechtes. Über ein solches hat das Pflegeunternehmen „Bremer Hände“ den angehenden Pflegefachmann Kertis Tchiofo in der neuen Wohnanlage untergebracht. Er war einer der ersten im Haus und fühlt sich bereits wohl in seinem eigenen kleinen Zuhause. „Alles ist schön hell hier und sehr modern“, betont der 20-Jährige.

Der Nachwuchs findet auf den rund 1.700 Quadratmetern Fläche nicht nur günstigen Wohnraum mit einer Warmmiete von 350 Euro pro Person. Im Haus gibt es auch Gemeinschaftsräume, in denen zusammen gekocht und gefeiert werden kann. Immer vor Ort ist ein Hausmeister; zudem wird schon bald sozialpädagogische Begleitung im Gebäude angeboten. Was Kertis Tchiofo sich wünscht: „Es wäre schön, andere im Haus besser kennen zu lernen. Das kommt sicher noch …“