Ein Anruf genügt – und schon wird geschaut, wer helfen kann. Mit der vom BUND im Rahmen des Projektes „Zukunft nachhaltig gestalten im Klimaquartier Ellener Hof“ initiierten Quartiershilfe unterstützt der Martinsclub Anwohnerinnen und Anwohner im Stadtleben Ellener Hof ganz unkompliziert bei kleinen Arbeiten im Alltag.
Einer der Drei, die dafür ehrenamtlich im Einsatz sind, ist Patrick Freese. Der 34-Jährige lebt im inklusiven Wohnprojekt des Martinsclubs auf dem Gelände und ist beruflich im Garten- und Landschaftsbau tätig. In seiner Freizeit packt er gerne auch handwerklich mit an. Ob ein Regal aufgebaut, ein Stuhl repariert oder ein Bild aufgehängt werden soll – für ihn und seine ebenfalls versierten Kollegen sind solche Aufgaben kein Problem. „Man merkt, wie sehr wir gerade älteren Menschen mit unserer Unterstützung eine Freude machen“, erzählt Patrick Freese. Erst kürzlich half er einer alleinlebenden Seniorin beim Aufbau neuer Hochbeete für ihren Balkon. Mit dem Werkzeugkasten, den das Klimaquartier Ellener Hof eigens für die Quartiershilfe angeschafft hat, war das schnell erledigt. „Und ich habe es gerne gemacht.“


Vor allem nach einem Einzug oder wenn kleinere Handgriffe im Haushalt schwerfallen, wünschen sich viele Nachbarinnen und Nachbarn Unterstützung, weiß Sören Petzold vom Martinsclub. Er begleitet die freiwilligen Helfer bei ihren Einsätzen und ist mit seinem Team Ansprechpartner für die Quartiershilfe. „Es gehört zum Konzept unseres Wohnprojekts, sich im Stadtleben Ellener Hof einzubringen. So lernen wir die Menschen hier vor Ort besser kennen und stärken das Miteinander.“

Wer die Quartiershilfe in Anspruch nehmen möchte, kann sich melden unter 0159 04406369.
Das Angebot des Martinsclubs entstand im Zuge des Projekts „Zukunft nachhaltig gestalten im Klimaquartier Ellener Hof“, das von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft und Bingo!Die Umweltlotterie gefördert wird.